miteinander stärker. inklusion durch rudern.
Über Grenzen, Hindernisse und Zweifel hinweg – auf dem Wasser und im Leben.
warum es uns gibt.
Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen finden selten ein sportliches Angebot, das ihnen wirklich offensteht: Zugänge sind baulich nicht angepasst, Trainings setzen Bewegungsabläufe voraus, die nicht bei allen gegeben sind und geschulte Begleitung fehlt.
Andere sind nur vorübergehend eingeschränkt und stossen dennoch an dieselbe Grenze: Genesende nach schwerer Krankheit oder Unfall. Für sie ist der reguläre Vereinsbetrieb zu fordernd. Dazwischen liegt eine Lücke, in der viele die Bewegung ganz aufgeben — gerade dann, wenn sie am meisten zählt.
Und wieder andere scheitern nicht an Strukturen, sondern an den Kosten: begabte, motivierte Jugendliche, deren Familien Mitgliedschaft und Material nicht tragen können.
Wir schliessen diese Lücke.
warum gerade rudern.
Rudern wird sitzend ausgeführt, ist gelenkschonend und in der Intensität fein dosierbar, von der behutsamen Wiederaufnahme in Phasen verminderter Belastbarkeit bis zum leistungsorientierten Training. Die zyklische Bewegung beansprucht nahezu die gesamte Muskulatur und fördert Ausdauer, Rumpfstabilität und Koordination. Moderate Bewegung wirkt Erschöpfung und Kraftverlust nach einer Therapie erwiesenermassen entgegen. Mit angepasstem Material, fixiertem Sitz, Stützgurten, Ausleger-Stabilisatoren — lässt sich das Boot auf sehr unterschiedliche Voraussetzungen abstimmen.
Ebenso bedeutsam ist, was jenseits der Physiologie geschieht. Ein klarer Rhythmus, wiederkehrende Abläufe, ein Platz im Ruderteam, das verlässlich dasselbe bleibt. Die Erfahrung, gebraucht zu werden — und für manche: das Vertrauen in den eigenen Körper zurückzugewinnen.
inklusion beginnt mit zugang.
Wir räumen die hürden aus dem weg und STÄRKEN soziale Integration & ChancengleichheiT